Auf ihrem Kreisparteitag stimmten die Mitglieder der Linkspartei Stralsund für den Zusammenschluss mit den Kreisparteiorganisationen der Nachbarkreise Nordvorpommern bzw. Rügen-Hiddensee im Laufe des Jahres 2012. Die flächenmäßige Ausdehnung des neuen Großkreises wird die ehrenamtliche, demokratische Mitwirkung der Einwohnerinnen und Einwohner bei der Entscheidung kommunaler Belange künftig deutlich erschweren, deshalb wird sich DIE LINKE Stralsund im Zuge der Fusion, dafür einsetzen, dass auch in dem neuen Großkreis die Arbeit des Jugendverbandes und die direkten Mitgliederrechte gestärkt werden.
Der Stralsunder Kreisverband hat sich in der Vergangenheit dank eines starken ehrenamtlichen Teams schwerpunktmäßig darauf konzentriert, im Bündnis mit anderen Parteien, Vereinen und Verbänden allen Formen der Privatisierung, des Kultur- und des Sozialabbaus sowie der Entwicklung rechter Kräfte in der Hansestadt eine Absage zu erteilen. Der Kreisverband hat dabei seine finanziellen Mittel fast ausschließlich zur Unterstützung der politischen Arbeit vor Ort eingesetzt, um so deren Wirksamkeit zu erhöhen, möglichst viele Mitglieder zu beteiligen und einen großen Kreis von Unterstützerinnen und Unterstützer zu gewinnen.
Der Kreisparteitag folgte mit seinen Beschlüssen einem Antrag des Kreisvorstandes und einem, die Ziele des Fusionsprozesses beschreibenden, Initiativantrag verschiedener Mitglieder. Beide Anträge waren das Ergebnis umfangreicher, leidenschaftlicher Debatten in den Basisgruppen sowie in drei Gesamtmitgliederversammlungen.
Quelle: Kreisvorstand Stralsund

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