Linksjugend gegen Optionskommune-Keine Kommunalisierung der Arbeitslosigkeit

Die örtliche Ortsgruppe der Linksjugend fordert alle Mitglieder des Kreistages Vorpommern-Rügen auf am 19.12. gegen die Optionskommune zu stimmen.„Wir haben an Informationsveranstaltungen teilgenommen, haben in Optionskommunen nachgefragt, die Argumente des Landrates angehört und sind zum Entschluss gekommen, dass diese Option nicht die Beste für die Einwohner in diesem Landkreis ist“ so Andreas Müller (Mitglied im Jugendhilfeausschuss Vorpommern-Rügen).

Die Option würde zwar mehr regionale Beteiligung der Kommunalpolitik des Landkreises erlauben, aber trotz dessen würden auch viele Nachteile entstehen. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden weiterhin im Bund und im Land gesetzt.

Zusätzlich würden die längst verschuldeten Kommunen höhere Eigenverantwortung in Verbindung mit höherem Risiko und Anschaffungskosten für Technik-Umstellungsaufwand tragen müssen.
Eine weitere Belastung wäre die komplett neue Datenerfassung bei jedem Arbeitssuchenden.

„Bei aller Kritik, an der Bundesagentur für Arbeit und den Jobcentern – so ist die Kommunalisierung der Arbeitslosigkeit für uns nicht der richtige Weg – wir wollen den Bund nicht aus seiner Verantwortung entlassen“ sagte er weiter.


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